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Alan Marshall, directeur du Musée de l'Imprimerie
Atelier des Enfants, Musée de l'Imprimerie

Es ist eines der Hauptmuseen für die Geschichte der Druckerei und der grafischen Kommunikation in Europa

Alan Marshall, ehemaliger Leiter des Museums für Druckerei und grafische Kommunikation

Alan Marshall, gelassener Historiker mit leichtem angelsächsischem Akzent, leitet das Druckereimuseum mitten im Stadtzentrum…

Warum gibt es ein Druckereimuseum in Lyon?

Das Museum befindet sich in einem wunderschönen Hotel aus dem 15. Jahrhundert, in dem das erste Lyoner Rathaus in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis zu dessen Umzug auf den Place des Terreaux untergebracht war. Es ist ein gutes Beispiel für die Architektur der Renaissance, Epoche der großen Lyoner Drucker des 15. und 16. Jahrhunderts.
Lyon war in der Tat ein sehr großes Druckereizentrum zu dieser Zeit und ist es auch bis heute geblieben.

Was ist das Besondere an diesem Museum?

Es ist eines der Hauptmuseen für die Geschichte der Druckerei und der grafischen Kommunikation in Europa. Es werden die unterschiedlichsten Gegenstände, wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Druckplatten, Werbungen und Akzidenzdrucke (Rechnungen, Briefköpfe) ausgestellt, die 500 Jahre Druckgeschichte ab der Erfindung der Druckpresse von Gutenberg umspannen.
Es beherbergt ebenfalls Druckpressen, Holzschnitte, lithografische Steine und diverse andere Druckwerkzeuge.

Stellt das Drucken ein Spiegelbild der Epoche dar?

Im Laufe der Jahrhunderte wurde viel gedruckt, angefangen bei der Bibel von Gutenberg über Romane, Pamphlete, Plakate oder Broschüren bis hin zu bekannten Modekatalogen, wie der von La Redoute.
Die Aufgabe des Museums ist es, zu untersuchen, was in den letzten 500 Jahren gedruckt wurde und die Frage des Wie und Warum dieser Drucke.
Es gibt Drucke über wichtige Persönlichkeiten und politische, religiöse und wirtschaftliche Ereignisse, die die jeweilige Epoche geprägt haben.

Welches sind die ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke?

Neben den schönen Drucken aus dem 15. und 16. Jahrhundert haben wir ausgefallene Stücke, wie diese Chromolithografien und ihre Modelle aus Gouache, die so unglaublich fein gearbeitet sind.
Oder eine auf Seide gedruckte Speisekarte, die drei große Spezialgebiete Lyons miteinander verbindet: Drucken, Seide und Gastronomie. Diese Speisekarte hat eine Geschichte. Die Geschichte über das Menü, das dem Präsidenten Sadi Carnot im Jahre 1894 serviert wurde. Er hatte Zeit die Speisekarte und das Essen zu genießen, doch wurde er am selben Tag von einem Anarchisten ermordet.
Weitere Sehenswürdigkeit des Museums: eine Maschine, die aussieht als entstamme sie Star Trek! Sie wurde in Lyon erfunden und prägte in den 50er Jahren den Übergang von Drucktechniken mit Bleilettern zu Fotosatz und elektronischen Techniken. Im industriellen Bereich hat diese Maschine den Markt bis in die 70er Jahre dominiert. Man könnte sagen, dass sie die Urgroßmutter des Mac ist!

Bietet das Museum Druckworkshops an?

Das Drucken ist ein alter Beruf. Es handelt sich um ein materielles Erbe mit all den Maschinen, Büchern und Zeitungen aus den letzten 500 Jahren, aber auch um ein immaterielles Erbe mit dem Know-how des Druckens und seine Entwicklung im Laufe der Zeit.
Unser typografischer Workshop zieht jedes Jahr Tausende von Menschen ab 7 Jahren an, die die Magie des Druckens und der Kalligrafie entdecken. Diese Workshops kommen sehr gut an.

www.imprimerie.lyon.fr/imprimerie

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Lyon City Card Der Eintritt für das Museum für Druckerei und grafische Kommunikation und seine Ausstellungen ist in der Lyon City Card inbegriffen.