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Maximilien Durand, conservateur du MTMAD
Façade - Art et Décoration du jardin du Musée des Tissus
Musées des Tissus & Arts Décoratifs
Musée des arts décoratifs (escalier)
Musée des Arts décoratifs - salle

Das MTMAD – Blick auf das Museum für Kunstgewerbe

Maximilien Durand, Konservator des MTMAD

Maximilien Duran, junger, modern gekleideter und unglaublich gebildeter Konservator, zeigt uns das Textil- und Kunstgewerbemuseum MTMAD mit Fokus auf dem Kunstgewerbemuseum.

Warum wurden zwei Museen miteinander vereint: Textilien und Kunstgewerbe?

Die beiden Museen der Handelskammer ergänzen sich. Das  Kunstgewerbemuseum  wurde von privaten Sammlern gegründet, die ihre eigene Sammlung zur Verfügung stellten und das Stadtpalais der rue de la Charité erworben hatten. Sie wollten die Bekanntheit von Textilien und dekorativer Kunst steigern und der zeitgenössischen Kreation neuen Schwung verleihen. Dies ist die Hauptaufgabe der beiden Museen.

Beide Museen haben sich auf der ganzen Welt mit ihren großen und qualitativ hochwertigen Sammlungen einen Namen gemacht. Das  Textilmuseum  ist bekanntermaßen das weltweit bedeutendste Museum mit einer Sammlung von 2 Millionen Werken. Weniger bekannt ist, dass das Kunstgewerbemuseum das zweitwichtigste Frankreichs ist..

Wir möchten, dass sie auf gleichbedeutender Stufe stehen.

Das Kunstgewerbemuseum ist bei Ausländern, insbesondere bei Briten, die sich sehr für dekorative Kunst interessieren, bekannter und wird von ihnen öfter besucht als von Franzosen.

Wie würden Sie das Kunstgewerbe definieren?

Es umfasst Mobiliar, Keramik, Goldschmiedekunst, Tapete, Leuchten und Textilien wie Teppiche und lässt sich durch die Kreation von Gebrauchsgegenständen, die gleichzeitig Kunstwerke darstellen, definieren.

Was kann man im Kunstgewerbemuseum entdecken?

Außergewöhnliche Sammlungen, die von der griechischen Antike bis zur zeitgenössischen Goldschmiedekunst reichen. Man kann auf Zeitreise durch das Mittelalter, die Renaissance, das 17., 18. und 19. Jahrhundert in all seiner Fülle und Vielfalt, gehen.
Die asiatische Sammlung ist ebenfalls von großer Bedeutung.

Wie bringen Sie das Museum in Schwung, um neue Besucher anzulocken?

Das Museum ist ein Ort des Lebens, der Weitergabe und des Austauschs. Der Empfang und die Freude des Besuchers liegen uns besonders am Herzen. Wir organisieren Workshops für alle Altersgruppen, geführte Besichtigungen ohne Reservierung und weitere, frei wählbare Aktivitäten.

Wir erweitern die Sammlungen entsprechend der Entwicklungen des Kunstgewerbes ständig, aber auch entsprechend unserer Rolle für die zeitgenössische Kunstschöpfung, insbesondere der Goldschmiedekunst, ein Glanzstück unserer Kollektion, das für seine künstlerische Qualität und seine treffenden Auswahl der Werke, wie die der Künstler Sylvain Dubuisson, Daraspe und Gae Aulenti bekannt ist.

Die Sammlungen werden auf originelle Art und Weise ausgestellt. Diese Präsentation ermöglicht es die Lebenskunst von der Renaissance bis heute wieder aufleben zu lassen. Die Werke werden in der passenden Umgebung ausgestellt, wodurch der Besucher die Inneneinrichtung der aufgeklärten Kunstliebhaber entdecken kann.

Wir untersuchen, wie jedes Meisterwerk besser zur Geltung gebracht werden kann. Das Projekt „meubles ouverts“ (offene Möbel) ist hierfür ein Beispiel.

Andere Säle, die wie ein Kunstkabinett aufgebaut sind, zeigen eine außergewöhnliche Sammlung, wie die der Majoliken (Keramik der italienischen Renaissance).

Das Kupferstichkabinett, eines der bemerkenswertesten der französischen Sammlung, wird aus Gründen der Erhaltung nur während Sonderausstellungen gezeigt. Wir möchten diesen Schatz in Zukunft besser zur Geltung bringen.

www.mtmad.fr

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Lyon City Card Der Eintritt für das MTMAD ist in der Lyon City Card inbegriffen.